In Deutschland gibt es Zehntausende von Unternehmen, vom kleinen Einzelunternehmen bis hin zum Großkonzern. Tatsächlich sind viele Ursachen für die Bedeutung der deutschen Wirtschaft auf der Weltbühne mit dem Mittelstand verbunden. Die deutsche Regierung ist sehr offen für die Gründung von Unternehmen aller Art – unabhängig davon, ob es sich um einen deutschen oder einen ausländischen Gründer handelt.

Juristische Personen als Rechtsform

Einzelpersonen und Unternehmen, die beabsichtigen, in Deutschland geschäftlich tätig zu werden, könnten sich mit der Gründung einer Unternehmenseinheit befassen. Unternehmen, die in Deutschland nicht präsent sind, können einen Vertreter benennen, der für sie tätig wird, um die Gründung einer Gesellschaft zu unterstützen. Die Beratung durch Wirtschaftsexperten ist unerlässlich, um die beste Art der Unternehmensstruktur zu bestimmen.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH)

Dies ist die mit Abstand am weitesten verbreitete Unternehmensform. Bei ihr sind die Anteilseigner nicht persönlich für die Schulden der Gesellschaft verantwortlich.

Zur Gründung einer GmbH genügt eine Person sowie ein Stammkapital von mindestens 25.000 Euro. Zwischen den Gesellschaftern muss ein notarieller Vertrag abgeschlossen werden und die rechtliche Existenz der Gesellschaft beginnt erst mit der Eintragung in das Handelsregister. Der Name der GmbH muss sich entweder aus dem Unternehmenszweck oder den Namen der Gesellschafter ableiten und den Zusatz “mit beschränkter Haftung” enthalten.

Anteile an einer GmbH sind nicht in einem Zertifikat verbrieft und können nicht börsennotiert werden. Eine GmbH muss einen oder mehrere Geschäftsführer stellen, die auch Gesellschafter der Gesellschaft sein können und die einzigen vertretungsberechtigten Personen sind.

Aktiengesellschaft (AG)

Um eine Aktiengesellschaft zu gründen, müssen mindestens fünf Anteilseigner vorhanden sein. Das erforderliche Mindestkapital beträgt 50.000 €. Die Aktien einer solchen AG sind die einzigen, die an den Börsen notiert sein können (aber nicht müssen). Für die Gründung einer AG ist zunächst eine gerichtlich oder notariell beglaubigte Satzung erforderlich. Die Aktiengesellschaft wird erst mit ihrer Eintragung in das Handelsregister zur juristischen Person. Der Name der AG ist in der Regel dem Unternehmenszweck entnommen und muss die Worte “Aktiengesellschaft (AG)” enthalten.